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Durch das intelligente Ladesystem und den Ansatz Design-to- Cost werden Investitionsmaßnahmen in die Erweiterung der Netzanbindung verhindert sowie Kosten und Zeit im Aufbau der Ladeinfrastruktur eingespart. Über ein dynamisches, phasenindividuelles Lastmanagement wird die verfügbare Ladeleistung durch die zentrale Steuereinheit auf die parkenden Fahrzeuge verteilt.

chargeBIG reagiert dabei flexibel auf andere Verbraucher im Netz und nutzt die Elektrofahrzeuge als regelbare Last. Dies ermöglicht eine optimale Nutzung des verfügbaren Stromnetzes.

  • Einphasiges Laden gemäß DIN EN 61851-1 „Mode 3“ dynamische
    Ladeleistung von 2,3 – 7,2kW
  • Vereinzelte Ladepunkte mit 22kW integrierbar (zum Beispiel für Besucherparkplätze)
  • Phasenindividuelles Lastmanagement mit der Ladestrategie:
    „First come, first serve“
  • Integrierte Regelung zur Vermeidung von Schieflast
  • Überspannungsschutz und Temperaturüberwachung im Ladeschrank
  • Größenoptimierter Schaltschrank auf kleiner Installationsfläche
  • Outdoor-Variante mit Klimagerät für die Außenanwendung
  • Separater Anreihschrank für Messgeräte zur Einhaltung
    der Eichvorschriften
  • Zentrales Energiemessgerät für Lastmanagement,
    Netzdienlichkeit und Stromsteuerabgrenzun

Die verschiedenen Varianten des Last- und Energiemanagements von chargeBIG

Statisches Lastmanagement

  • Steuerung nach festen Leistungsvorgaben

Intelligentes und dynamisches Lastmanagement

  • Berücksichtigung der zur Verfügung stehenden Leistung am Bilanzpunkt (Haus- oder Netzanschluss)
  • Integrierte Schieflasterkennung- und vermeidung
  • Steuerung mit der Ladestrategie: „First come, first serve“
  • Schnell genug Laden mit einphasigen Ladeleistungen zwischen 2,3 – 7,2kW
  • Integration von ungeregelten 22kW Ladepunkten (max. 2 Ladepunkte auf 30 einphasige Ladepunkte in einem Ladeschrank)
  • Eco- und Premium Laden (dynamische Ladeleistung zwischen 2,3 – 7,2kW bzw. garantierte 7,2kW Ladeleistung)

Netzoptimiertes Lastmanagement (in Entwicklung)

  • Basierend auf Marktpreisen oder dem Angebot erneuerbarer Energien
  • Steuerung und Regelung auf Netzspannung und Netzfrequenz (ohne Vergütung)

Last- und Energiemanagement

Über ein geregeltes Last- und Energiemanagement kann die chargeBIG Ladeinfrastruktur genutzt werden, um die max. Gesamtlast in einem Gebäude zu begrenzen. Kosten für zu hohe Spitzenleistungen können so vermieden werden. chargeBIG kann andere Lasten mitregeln, indem diese Lasten wie zum Beispiel die Küche oder der Prüfstand priorisiert und die E-Fahrzeuge als regelbare Last im Ladestrom reduziert werden. Wenn das chargeBIG System nicht autark regeln soll, so kann es in die Gebäudeleittechnik integriert werden und innerhalb einer Sekunde auf Lastvorgaben reagieren.

Anwendungsbeispiel des Last- und Lademanagements mit anderen Verbrauchern im Verbund

Vermeidung von Schieflasten

Das phasenindividuelle Lastmanagement von chargeBIG hat eine aktive Schieflastvermeidung integriert. Kontinuierlich wird geprüft, dass auf den verschiedenen Phasen L1, L2 und L3 keine Schieflasten von mehr als 20A entstehen. Falls Schieflasten entstehen sollten, wird aktiv dagegen gesteuert und der Ladestrom auf den weniger belasteten Phasen nach oben geregelt. Schieflasten von kleiner als 20A sind im Allgemeinen laut den Technischen Anschlussbedingungen (TAB) erlaubt.

Nennstrom

Komplettsystem mit 18 Ladepunkten: 200A
Komplettsystem mit 36 Ladepunkten: 400A
Komplettsystem dreiphasig mit N- Leiter (Anschluss an NSHV) und einzelne
Ladepunkte einphasig mit 6-32A dynamisch oder dreiphasig mit 32A

Netz

Spannung 230 / 400V 3NAC
Frequenz 50Hz
TT / TN / TNS / TNCS

Ladeleistung

Einphasig 2,3 – 7,2kW dynamisch gesteuert abhängig von Anschlussleistung, Anzahl der angesteckten Fahrzeuge und Regelparametern

Fehlerstromschutzeinrichtung und Gleichstromfehlererkennung (Ladeschrank)

30mA FI Typ A und 6mA RDC-MD für jeden Ladepunkt

Schutzklasse

IP55 (Ladeschrank) und IP54 (Stecker)

Verkabelung

Zuleitung vom Ladeschrank von oben oder unten möglich, sternförmige
Verkabelung der einphasigen oder dreiphasigen Ableitungen zu den Ladepunkten

Betriebstemperaturbereich

Ladepunkt: -25°C bis +55°C, Ladeschrank: -25°C bis +35°C 
(jeweils ohne direkte Sonneneinstrahlung)
Kühlsystem passiv (gegen Aufpreis aktive Kühlung)

Kommunikation und Schnittstellen

Freischaltung und Abrechnung per QR Code Scan und App (eichrechtskonform), LAN, WLAN (optional), Einbindung in GLT über OPC-UA, LTE, OICP (eRoaming)

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