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Management-Holding „Schulz Group GmbH“ installiert 22 Ladestationen für Elektroautos am Headoffice in Ravensburg-Erlen

Statt klassischen Tankstellen und Verbrennern setzt die Ravensburger Schulz Group ab sofort auf dezentrale Ladestationen und setzt damit ein Zeichen für die Elektromobilität. Für viele Menschen ist die E- Mobilität noch immer ein Angebot der fernen Zukunft, dabei gehört diese längst zu unserem Alltag. Zukünftig werden immer mehr Autos mit Elektromotoren auf den Straßen unterwegs sein und das Bild der Mobilität nachhaltig verändern. Der Plan der Bundesregierung sieht dabei im Jahr 2030 zehn Millionen E-Autos und circa eine Millionen Ladepunkte in Deutschland vor. Mit steigenden Zulassungszahlen für Elektroautos muss sich auch die Anzahl der Lademöglichkeiten erhöhen.

Auch in den Reihen der Schulz Group soll die Transformation der Mobilität vorangetrieben werden – hin zur Elektrifizierung. Deshalb stehen neben der Photovoltaikanlage auf dem Firmengebäude seit 2015 fünf Ladepunkte zur Verfügung. Anfang dieses Jahres wurde im Rahmen einer Zusammenarbeit mit dem Start-Up chargeBIG von der Firma MAHLE die Kapazität auf insgesamt 22 Stationen erweitert. Aufgrund der erhöhten Nachfrage nach Lademöglichkeiten entschied sich die Geschäftsführung dazu, die Ladeinfrastruktur am Standort in Ravensburg zu vergrößern. Derzeit zählt die Dienstfahrzeugflotte der Schulz Group bereits 17 Elektro-Fahrzeuge, Tendenz steigend, und auch im privaten Bereich werden E-Autos bei den Mitarbeitern der Schulz Group immer beliebter.

Die Schulz Group GmbH bietet nicht nur einen Anreiz, für den Umstieg auf umweltfreundliche Antriebe, sondern trägt auch dazu bei, eine größere Akzeptanz von Elektromobilität zu schaffen. Sven Schulz, geschäftsführende Gesellschafter, will mit dieser Investition als Unternehmer bespielhaft voran gehen und sieht sich als Arbeitgeber in der Pflicht, einen Beitrag zur Nachhaltigkeit zu leisten sowie die dafür notwendigen Bedingungen zu schaffen.

Die Schulz Engineering mit Hauptsitz in Ravensburg Erlen ist eine von acht Tochterunternehmen der Schulz Group, einer mittelständischen Unternehmensgruppe mit deutschlandweit circa 300 Mitarbeitern, die in den drei Geschäftsbereichen Engineering, Maschinenbau und Software seit nunmehr über 35 Jahren erfolgreich aktiv ist.

Der Technologiekonzern MAHLE hat auf der IAA Mobility 2021 angekündigt, das Angebot an intelligenten Ladelösungen für E-Autos auszubauen. Die bisher knapp 1.000 installierten chargeBIG Ladepunkte für Langzeitparker erfahren mit dem neu vorgestellten „chargeBIG POWER“ Lademanagementsystem eine wichtige Ergänzung zum Schnellladen mit Leistungen bis 750kW. chargeBIG POWER baut auf dem bewährten chargeBIG Prinzip auf: Das Lademanagementsystem lässt sich preiswert in die vorhandene Infrastruktur integrieren. Insbesondere entlang der Fernstrecken, wo es heute nochan Schnelllademöglichkeiten fehlt. Das Ladesystem steuert die Lastverteilung innerhalb des Stromnetzes intelligent, so dass möglichst viele E-Fahrzeuge gleichzeitig am vorhandenen Netzanschluss geladen werden können. Der Nutzer kann durch die Wahl des Tarifs die Ladeleistung bestellen, welche zu seinem E-Fahrzeug oder der Reiseplanung passt. Zudem ist die Bedienung der Ladepunkte kinderleicht.

Schnellladelösungen fördern die Akzeptanz von E-Fahrzeugen. Mit dem Ausbau seines chargeBIG Portfolios unterstreicht MAHLE seinen Anspruch, die Transformation hin zu einer nachhaltigen Mobilität noch schneller voranzutreiben. Im Zukunftsfokus des Unternehmens steht der Dreiklang nachhaltiger Antriebe aus E-Motor, Brennstoffzelle und dem Einsatz nicht-fossiler Kraftstoffe im intelligenten Verbrennungsmotor.

Am Welttag des E-Autos (World EV Day) am 9. September ist E-Mobilität von MAHLE in allen Facetten erlebbar. Auf der aktuell in München stattfindenden Leitmesse IAA Mobility zeigt der Technologiekonzern seine breite Innovationspalette beim Thema E-Mobilität von der Ladetechnik über Batteriesysteme bis zum E-Motor. MAHLE ist im Open Space am Königsplatz sowie auf dem Mobility Summit (Messegelände) vertreten.

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Bereits am 29. Juni erfolgte die Inbetriebnahme der Ladelösung chargeBIG bei der Marquard & Bahls AG in Hamburg. Marquard & Bahls entschied sich für die zukunftssichere Ladelösung von MAHLE, da chargeBIG zum einen einfach erweiterbar und zum anderen eichrechtskonform ist. Aktuell sind bereits 32 Ladepunkte auf zwei Parkebenen installiert und damit knapp ein Viertel aller Mitarbeiterstellplätze elektrifiziert. In Zukunft kann um zusätzliche 32 Ladepunkte erweitert werden, ohne dass weitere Kosten für die Unterverteilung anfallen. Lediglich die Kosten für die Ladepunkte und die Installation müssen im zweiten Ausbauschritt aufgewendet werden. Die in Bezug auf die Hardware bereits vollausgerüsteten Ladeschränke sind mit maximal 30 einphasigen Ladepunkten ausgestattet und bieten dynamische Ladeleistungen bis 7,2kW, optimal für Tagesparker. Ebenso sind in die Ladeschränke jeweils zwei dreiphasige Ladepunkte mit Ladeleistungen von 22kW integriert. Diese Schnellladepunkte können von Besuchern, Lieferanten oder von Flottenfahrzeugen genutzt werden, die in kürzerer Zeit schneller nachgeladen werden müssen.

Die Ladepunkte sind zunächst kostenfrei und ohne Freischaltung zugänglich. Zu einem späteren Zeitpunkt kann die eichrechtskonforme Abrechnung aktiviert werden. Die Freischaltung der Ladepunkte erfolgt dann über die chargeBIG Smartphone-App sowie den QR Code Scan oder über NFC. Über die Dienstleistung von chargeBIG kann mit Dritten, basierend auf der Energiemenge, ad-hoc kostenpflichtig oder kostenfrei über Zugangscode abgerechnet werden.

An der Ladeinfrastruktur bei Marquard & Bahls wurde der internationale Standard OpenADR implementiert. Das Protokoll erlaubt, dass der Netzbetreiber steuernd auf die chargeBIG Ladeinfrastruktur eingreifen kann und im Notfall die Last auf das Verteilnetz reduziert. Die Umsetzung dieser Funktion war die Voraussetzung für die Fördermittelbewilligung im Projekt ELBE. Durch die Integration von OpenADR konnte der kostenintensive Netzausbau vermieden werden.

Durch die Elektrifizierung der Stellplätze motiviert Marquard & Bahls seine Mitarbeiter zum Umstieg auf E-Autos oder Plug-In-Hybride. Die Elektrifizierung der eigenen Fahrzeugflotte schreitet ebenso voran. Damit leistet das Unternehmen einen positiven Beitrag zum Klimaschutz und zur Reduzierung des CO2 Ausstoßes sowie der lokalen Emissionen. Über die Marquard & Bahls AG: Marquard & Bahls, 1947 gegründet, ist eine agile, unabhängige Holdinggesellschaft im Bereich Energie & Chemie. Zu den zentralen Geschäftsfeldern gehören Tanklagerlogistik und Energiehandel. Marquard & Bahls ist über die Tochtergesellschaften in 29 Ländern in Europa, Amerika, Asien und Afrika vertreten und beschäftigt weltweit rund 4.300 Mitarbeiter. Die Vision von Marquard & Bahls ist es, ein erfolgreicher ethischer Investor zu sein, der menschliche Entwicklung unterstützt.

Am 13 Juli besuchte Marita Funk, Bürgermeisterin der Stadt Lorch und der angrenzenden Gemeinden, das MAHLE Werk in Lorch. Frau Funk wurde begrüßt durch den Werkleiter Jochen Scholz sowie durch das Team von chargeBIG. Das persönliche Kennenlernen begann mit einem Blick in die Geschichte des Werks, die bis ins Jahr 1954 zurückreicht. Danach besichtigte man gemeinsam die vor kurzem aufgebaute Ladeinfrastruktur für E-Autos am Standort. Im Rahmen des Termins wurden darüber hinaus potenzielle Kooperationen der Stadt Lorch mit chargeBIG im Bereich des öffentlichen Ladens – etwa am Bahnhof – diskutiert. Der Besuch endete mit einem informativen Werksrundgang durch die Produktionsbereiche Aluminium, Blech und Kunststoff. In Lorch werden über alle drei Materialbereiche hinweg die verschiedensten technischen Teile, Baugruppen und Endprodukte für den Verbrennungsmotor sowie für neue Technologiefelder der E-Mobilität gefertigt.

Im März wurde ein vollausgerüsteter Ladeschrank mit 36 einphasigen Ladepunkten bei Cronimet in Karlsruhe in Betrieb genommen. Das Projekt wurde gemeinsam mit den Partnern eliso und Heldele umgesetzt. Die Ladepunkte werden von den Mitarbeitern und Dienstwagenberechtigten der Firma Cronimet genutzt und sind zunächst kostenfrei zugänglich. Zu einem späteren Zeitpunkt kann die eichrechtskonforme Abrechnung nachgerüstet werden. Ebenso wurde die Zuleitung zum Ladeschrank so gewählt, dass zukünftig ein zweiter Ladeschrank und somit 36 Ladepunkte installiert werden können.

Über Cronimet: Die CRONIMET Holding Gruppe mit Sitz in Karlsruhe ist weltweiter Spezialist für Edelstahlschrott, Ferrolegierungen und Primärmetalle. Seit vier Jahrzehnten liefert das Unternehmen Rohstoffe für die Edelstahl produzierende Industrie. Der Fokus liegt dabei auf Handel & Vertrieb, Recycling und Produktion & Services. Die CRONIMET Holding Gruppe wurde 1980 gegründet und ist heute weltweit mit mehr als 1500 Mitarbeitern an über 70 Standorten präsent.

Das Corporate Start-Up von MAHLE, chargeBIG, hat mit seiner Ladelösung für e-Fahrzeuge das Zertifizierungsverfahren beim VDE erfolgreich durchlaufen. Damit kann chargeBIG nun mit Unterstützung der jeweiligen Landeseichbehörde eichrechtskonform abrechnen, das heißt präzise, nachvollziehbar, dauerhaft nachweisbar und speicherbar. Als erster Anbieter in Deutschland bietet chargeBIG seinen Kunden zudem die Möglichkeit, das Laden per Zählerfortschrittsanzeige eichrechtskonform auf dem Smartphone mitzuverfolgen. Das Start-Up aus dem Hause MAHLE ist seit 2017 mit einer skalierbaren intelligenten Ladelösung für Elektro-Fahrzeuge, die sich besonders für Tages- und Langzeitparker eignet, erfolgreich am Markt. Mit chargeBIG ist es möglich, mit geringstmöglichem Kostenaufwand möglichst viele Parkplätze gleichzeitig zu elektrifizieren. Zu den Kunden zählen etwa der Flughafen Stuttgart, das International Solar Energy Research Center in Konstanz, die Cronimet Ferroleg GmbH, die Schulz Group GmbH und die Landesbank Baden-Württemberg.

Über die chargeBIG App für iOS und Android oder über die universelle Webapp können entsprechend vorgerüstete chargeBIG Ladepunkte via QR Code Scan oder Near Field Client (NFC) freigeschaltet werden. Ladevorgänge werden über gängige Zahlungsmittel wie Kreditkarte oder PayPal ad-hoc abgerechnet. Die App bietet dem wiederkehrenden Nutzer die Möglichkeit, ein Nutzerkonto zu erstellen und Zahlungsmittel zu hinterlegen. Dadurch kann der Ladevorgang mit wenigen Klicks gestartet werden. Für Flottenkunden, einmalige Besucher oder das Laden von Dienstwagen beim Arbeitgeber bietet chargeBIG auch Zugangscodes zur Freischaltung und Kostenstellenverrechnung an.

Ansprechpartner in der MAHLE Kommunikation: 

Ruben Danisch
Leiter Kommunikation Unternehmen / Wirtschaft und Produkt 
Telefon: +49 711 501-12199
E-Mail: ruben.danisch@mahle.com

Christopher Rimmele
Sprecher Produkt, Technologien und Aftermarket
Telefon: +49 711 501-12374
E-Mail: christopher.rimmele@mahle.com

Am 17. März besuchte die Bundestagsabgeordnete und Sprecherin für Innovations- und Technologiepolitik der Grünen, Dr. Anna Christmann, die MAHLE Konzernzentrale in Bad Cannstatt. Die Abgeordnete informierte sich bei ihrem Besuch insbesondere über die Innovationsaktivitäten des Unternehmens.

Erster Punkt auf der Agenda war die Besichtigung der chargeBIG Ladepunkte, bei der Nicole Heinrich und Sebastian Ewert als Vertreter dieses Corporate Startups die technischen Besonderheiten des innovativen Ladekonzepts erläuterten. chargeBIG stellt schon jetzt über 100 Ladepunkte im Parkhaus der Konzernzentrale zur Verfügung und konnte Kunden wie den Flughafen Stuttgart für sich gewinnen. Im Laufe des Gesprächs wurden auch die regulatorischen Herausforderungen angesprochen, die dem Team von chargeBIG während des Projektes begegneten.

Nach der Besichtigung stellte Jochen Adelmann, Leiter Corporate Planning, Dr. Christmann den MAHLE Incubator näher vor und berichtete von den damit verbundenen positiven Erfahrungen. Er erläuterte die besondere Bedeutung der internen Innovationsprogramme für MAHLE, da sie nicht nur neue Produkte und Geschäftsideen hervorbringen, sondern auch neue Projektabläufe und agile Arbeitsformen in die Organisation tragen. Dr. Christmann zeigte großes Interesse und war insbesondere von unseren neuen Projekten im MAHLE Startup Space beeindruckt.