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Wie können wir Ihnen helfen?

MAHLE chargeBIG überführt seine Prozesse in ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 9001 und erhält hierzu die Zertifizierung nach DIN ISO 9001:2015 vom TÜV Rheinland

Am 28. Juli erhält die MAHLE chargeBIG GmbH die Zertifizierung nach DIN ISO 9001:2015 von Vertretern des TÜV Rheinlands überreicht. Alle internen und externen Aktivitäten wurden beginnend im Oktober 2021 in ein professionelles Qualitätsmanagementsystem nach ISO 9001 überführt. Die Zertifizierung gilt bereits seit dem 10. Juni 2022 und konnte nun mit der Übergabe des Zertifikats als erfolgreicher Meilenstein gefeiert werden. Die Zertifizierung ist zunächst drei Jahre gültig und wird durch regelmäßige Audits bestätigt. Diese regelmäßigen Audits gewährleisten die kontinuierliche Überprüfung der Prozesse und des Qualitätsmanagements. Die MAHLE chargeBIG GmbH hat den Anspruch seinen Kunden Leistungen und Services von exzellenter Qualität zu liefern und hat hierfür ein entsprechendes Qualitätsprozess gegenüber Lieferanten und Partnern etabliert. Nationale wie internationale Kunden von MAHLE chargeBIG können sich auf die gleichbleibende Qualität verlassen. Für die junge Tochtergesellschaft von MAHLE ist die Zertifizierung ein toller Beweis für die erfolgreiche Entwicklung des Produkts sowie einer passenden Prozesslandschaft und für den Einsatz des Teams.

Für die tatkräftige und maßgebliche Unterstützung der Kollegen aus dem MAHLE Fachbereich, verantwortlich für das zentrale Qualitätsmanagement-System, bedankt sich chargeBIG besonders.

Die zentralisierte AC Flotten-Ladelösung chargeBIG von MAHLE für Anwendungsbereiche ab 18 Ladepunkten kann zukünftig auch über das Standardprotokoll OCPP gesteuert werden.

Mit der Implementierung des Ladepunkt-Kommunikationsstandards OCPP 1.6 geht MAHLE chargeBIG den nächsten Schritt hin zu einer offenen und universell einsetzbaren Ladelösung. Bislang bietet MAHLE chargeBIG für seine Kunden auf Wunsch eine Full-Service-Lösung inkl. Installation, Service, Wartung und eichrechtskonformer Abrechnung mit eigenem Backend an. In diesem Leistungsumfang erhält der Kunde auf Basis einer optimalen Integration von Hard- und Software alles aus einer Hand. Um die Kundengruppen bedienen zu können, die heute bereits ein Backend im Einsatz haben bzw. Hardware und Software separat vergeben möchten, wird die Implementierung von OCPP bis Dezember 2022 umgesetzt. Kunden ist es dann möglich, die Ladehardware chargeBIG in dritte Backends zu integrieren. Die Funktionalität wird nachrüstfähig sein bei Kunden, die die chargeBIG-Lösung heute schon installiert haben bzw. bis Dezember installieren. chargeBIG ist zudem offen für die Zusammenarbeit mit Partnern und steht für entsprechende Austauschgespräche zur Verfügung.

Die Umsetzung der Implementierung von OCPP 1.6 erfolgt in Zusammenarbeit mit dem Partner Pionix. In rund 50 definierten Protokoll-Nachrichten wird die chargeBIG Ladehardware alle relevanten Informationen mit verschiedenen Backendanbietern austauschen. Diese umfassen beispielsweise Daten zur Abrechnung wie die bereits geladene Menge, die momentane Ladeleistung, den akkumulierten Betrag und alle eichrechtlich sowie sicherheitstechnisch relevanten Meldungen und Einstellungen. Die Kommunikation der Messwerte erfolgt manipulationssicher und vollständig verschlüsselt. OCPP ist ein offenes Anwendungsprotokoll, welches seit 2011 von der Open Charge Alliance (OCA) im niederländischen Arnhem in verschiedenen Versionen veröffentlicht wurde. Die Version OCPP 1.6 stellt die im europäischen Markt aktuell verbreitetste Version dar. Zukünftig wird zusätzlich der etwas umfangreichere Nachfolger des Protokolls– OCPP 2.0.1 –zum Einsatz kommen.

Zu chargeBIG:

Das chargeBIG Ladekonzept für Wechselstromladen eignet sich für Flotten und Anwendungsfälle von 18 bis 100 oder mehr elektrifizierten Stellplätzen. Die Lösung eignet sich besonders für Parkplätze, auf denen E-Fahrzeuge länger verweilen, etwa an Flughäfen, an Bürostandorten oder Mehrparteienwohnanlagen. chargeBIG bietet hier schlüsselfertige zentralisierte Lösungen für unterschiedliche Ladeanforderungen. Dabei kommt in den meisten Fällen eine Ladeleistung von bis zu 7,2 kW zum Einsatz, wobei die Einbindung von Ladepunkten mit einer Ladeleistung bis 22 kW möglich ist. Insbesondere der Lieferumfang inklusive Unterverteilung (Ladeschrank), die einfache Installation und die Vermeidung einer teuren Netzanschlusserweiterung zeigen immer wieder die Wettbewerbsvorteile des Systems für Flottenanwendungen auf. Ein phasenindividuelles, hochdynamisches Lastmanagement ist bei jedem chargeBIG System serienmäßig. chargeBIG entspricht den Anforderungen des Eichrechts und ist über die eigene App einfach zu bedienen.

17 Multiplikatoren aus Griechenland haben vergangene Woche im Rahmen einer Informationsreise die Stuttgarter MAHLE Zentrale besucht. Auf ihr besonderes Interesse stießen dabei die innovativen Ladeinfrastruktur-Lösungen von chargeBIG.

Die Informationsreise war Teil der Exportinitiative Energie des Bundeswirtschaftsministeriums zum Thema Ladeinfrastruktur für die Elektromobilität. Vom 21.-24.06.2022 besuchte die Delegation eine Reihe von Unternehmen und kommunalen Institutionen im Südwesten Deutschlands, die sich hier besonders engagieren. Ziel war es, den Vertreterinnen und Vertretern aus Wirtschaft und Politik Griechenlands umfassende Einblicke in den Stand der Technik und die Leistungsfähigkeit der deutschen Akteure zu vermitteln. Im Gegenzug erhielten deutsche Unternehmen und Institutionen die Möglichkeit, ihre Produkte und Dienstleistungen vorzustellen und so ihr Netzwerk zu erweitern.  

MAHLE chargeBIG stellte am 23. Juni Vorteile und Besonderheiten der AC Ladelösungen chargeBIG 18-36 sowie die Entwicklungen zu chargeBIG POWER vor, zudem wurden potenzielle Anwendungsfälle für den griechischen Markt diskutiert. Auch der Blick in die Praxis fehlte nicht: Nach dem Vortrag besichtigte man gemeinsam die chargeBIG-Infrastruktur in der Tiefgarage von Haus A. Insgesamt sind dort in diesem Frühjahr 29 weitere Ladepunkte auf dem Stuttgarter MAHLE Gelände entstanden.

Der Besuch wurde von beiden Seiten als sehr erfolgreich und gewinnbringend beurteilt. Besonders beindruckt waren die Teilnehmer von der Tatsache, dass eine schwache Netzinfrastruktur, hohe Umgebungstemperaturen und direkte Sonneneinstrahlung – also Faktoren, die in Griechenland oft für Probleme sorgen – für das chargeBIG-System keine Herausforderungen darstellen. Auf weitere Gespräche in Zukunft und potenzielle griechische Kooperationen bzw. Kunden freut sich das chargeBIG Team sehr.

Die MAHLE chargeBIG GmbH tritt der Charging Interface Initiative e. V. bei und engagiert sich für die Weiterentwicklung des Combined Charging Systems. 

Die Charging Interface Initiative (CharIN e.V.) ist ein eingetragener Verein mit dem Ziel, das Combined Charging System (CCS) im Bereich der Elektromobilität weiterzuentwickeln und als globalen Ladestandard zu fördern. Fokussiert wird dabei das Laden von Zweirädern und PKW bis hin zu Lastwagen oder Bussen, aber auch Schiffen und Flugzeugen. CharIN wurde 2015 von mehreren OEM und Marktführern der Wertschöpfungskette gegründet. Mit mehr als 260 Mitgliedern weltweit wächst der Verein kontinuierlich.

CCS ist ein ganzheitlicher Ansatz und bietet eine Lösung für verschiedene Anwendungsfälle des Ladens von Fahrzeugen: von AC bis DC in verschiedenen Leistungsklassen, konduktives Laden sowie automatisiertes und kontaktloses Laden. Die Mitgliedschaft im Verband zeichnet sich durch die Teilnahme an den technischen Fokusgruppen aus. So kann die MAHLE chargeBIG GmbH maßgeblich an der robusten Entwicklung des Combined Charging Systems mitwirken.


Präsentation der AC Ladelösung chargeBIG auf der Power2Drive in München vom 11.-13.05.

Nach drei erfolgreichen Messetagen und zwei Tagen voller inspirierender Konferenzsessions zieht Europas größte energiewirtschaftliche Plattform eine sehr positive Bilanz: 1.356 Aussteller aus 46 Ländern auf 132.000 Quadratmeter Ausstellungsfläche. Die über 65.000 Besucher aus 149 Ländern übertreffen die Erwartungen an die diesjährige The smarter E Europe deutlich. Diese enorme Besucheranzahl entspricht einem Zuwachs von 33 Prozent gegenüber der letzten regulären Veranstaltung 2019. Die nächste The smarter E Europe findet vom 14. bis 16. Juni 2023 wiederum auf dem Münchner Messegelände statt. 

Die MAHLE Tochter chargeBIG ist mit einem eigenen Messestand auf der Power2Drive vertreten gewesen und präsentierte dort ihre intelligente AC-Ladelösung für Flotten, Parkhausbetreiber, die Wohnwirtschaft und weitere Anwendungsfälle von 18 bis 100 oder mehr Ladepunkten.

Während der Messe wurden vielseitige Gespräche mit potenziellen Kunden, Bestandskunden, Partnern und Marktbegleitern geführt. Besonders spannend war die Möglichkeit für Nicole Heinrich, Vertrieb und Marketing bei chargeBIG, auf der Konferenz zum Thema „Chancen beim Laden am Arbeitsplatz“ zu referieren. Sebastian Ewert, Geschäftsführer von MAHLE chargeBIG erklärt im nachstehenden Video, dass im Rahmen der Messe aufgenommen wurde, die Vorteile von chargeBIG.

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Im April 2022 haben wir drei verschiedene Webinare angeboten, die den Interessierten zum Thema Ladeinfrastruktur Informationen zu verschiedenen Themen geben konnten. Wenn Sie Interesse an einem der genannten Themen haben, unser Webinar hierzu leider verpasst haben, können Sie sich die mitgeschnittenen Videos auf YouTube anschauen oder wir können Ihnen auf Anfrage die im Webinar gezeigten Unterlagen zur Verfügung stellen. Kommen Sie bitte auf uns zu, wenn Sie Interesse an einem der genannten Themenpunkte haben.

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Wir freuen uns über Ihr Feedback zu den Webinaren.


Rundgang mit Vertretern von Kommunen und Presse

Die i-Mobility präsentiert vom 21.bis 24. April auf dem Stuttgarter Messegelände zukunftsweisende Mobilitätslösungen ganz praxisnah – zum Mitmachen, Erforschen und Nachfragen. Unter den Ausstellern sind Automobilkonzerne ebenso wie Zulieferer und Händler. Viele der ausgestellten Lösungen können direkt vor Ort getestet werden. So stehen in der „Boxengasse“ die neuesten Elektro-, Gas- und Hybridfahrzeuge zur Probefahrt bereit. Auch Zweirad-Fans kommen auf ihre Kosten: Auf 1.200 Quadratmetern können die neuesten E-Bikes, Pedelecs, Lastenräder und andere Hightech-Räder Probe gefahren werden. 

Die MAHLE Tochter chargeBIG ist mit einem eigenen Messestand auf dem „Ladepark“ in Halle 8 (Stand C38) vertreten und präsentiert dort ihre intelligente AC-Ladelösung für Flotten, Parkhausbetreiber, die Wohnwirtschaft und weitere Anwendungsfälle von 18 bis 100 oder mehr Ladepunkten. Am Donnerstag, 21.4., besuchte der baden-württembergische Verkehrsminister Winfried Hermann zusammen mit Kommunal- und Pressevertretern den chargeBIG-Stand im Rahmen seines offiziellen Messerundgangs – eine besondere Ehre für das junge MAHLE Team, das gerne die Fragen der hochrangigen Gäste beantwortete.

Das chargeBIG Team freut sich noch bis zum kommenden Sonntag auf weitere Besucher, gerne auch aus dem Kreis der MAHLE Kolleginnen und Kollegen. Auf dem Stuttgarter Messegelände können im selben Zeitraum auch die übrigen Frühjahrs-Messen – Retro Classics, Slow Food, Haus Holz Energie, Fair Handeln und Garten – besucht werden.

Kooperation im Bereich der Elektromobilität zwischen der Bau- und Heimstättenverein Stuttgart eG und der MAHLE chargeBIG GmbH

MAHLE hat im Frühjahr 2021 vier Baugenossenschaften, unter ihnen auch der Vertragspartner, die Ladelösung für Elektrofahrzeuge „chargeBIG“ vorgestellt. Im Nachgang haben drei Baugenossenschaften, unter ihnen der Vertragspartner, als Eigentümer der Tiefgarage am Standort Scharnhauserpark, Herzog-Carl-Straße 3 in 73760 Ostfildern beschlossen, MAHLE im Wege eines Pilotprojekts mit der Nachrüstung der Tiefgarage mit der Ladelösung „chargeBIG“ zu beauftragen. Die Installation der Ladelösung „chargeBIG“ mit zuerst 17 von 36 möglichen Ladepunkten wurde zu Beginn des Jahres 2022 fertiggestellt. Für diesen Standort des Pilotprojektes hat auch gesprochen, dass es dank des chargeBIG-Prinzips der intelligenten Lastverteilung für die Errichtung einer Ladelösung keiner Erweiterung des Hausanschlusses bedarf. Auch die brandschutzrechtlichen Vorgaben, waren weitestgehend bereits gegeben. Das Investitionsvolumen für die Ladeinfrastruktur, ohne Berücksichtigung einer bewilligten Förderung, liegt im 5-stelligen Bereich. Die Investitionen umfassen die Vorrüstung für 36 Ladepunkte, den intelligenten Ladeschrank inklusive Lastmanagement und die Installation der zunächst 17 Ladepunkte. Hinzu kommen laufende Kosten, die die Mieter von elektrifizierten Stellplätzen über eine höhere Stellplatzmiete zu tragen haben.

Die ersten interessierten Bewohner vor Ort, konnten ab März 2022 einen elektrifizierten Stellplatz von der Bau- und Heimstättenverein Stuttgart eG anmieten. Um sein Fahrzeug laden zu können ist es notwendig, die kostenlose chargeBIG App herunterzuladen oder die Web-App im Browser zu nutzen. Über QR Code Scan oder NFC erfolgt die Authentifizierung und auf Wunsch kann sich der Nutzer einen Kundenaccount anlegen. Über die MAHLE chargeBIG App erfolgt eine mobile Bezahlung der Ladevorgänge. Ein weiterer Vorteil ist, dass der Nutzer von chargeBIG auch seinen Besuch direkt an dem Ladepunkt laden lassen kann, da der Ladevorgang an keine Fahrgestellnummer oder KFZ-Kennzeichen gekoppelt ist.

Zwischenzeitlich sind 9 Stellplätze vermietet. Weitere Anfragen liegen vor. Mit dem zunehmenden Bedarf an Ladepunkte in der Zukunft kann chargeBIG System mit deutlich wenigem Aufwand auf 36 Ladepunkten skalieren. Die drei beteiligten Genossenschaften vor Ort freuen sich, ihren Mietern einen zusätzlichen Service bieten zu können, und damit den Umstieg auf E-Mobilität zu fördern.

Bei MAHLE sind die Anfragen zur Realisierung von Ladeinfrastruktur in Tiefgaragen von Wohnungseigentumsgemeinschaften und Baugenossenschaften im vergangenen Jahr deutlich angestiegen. „chargeBIG“ ist die ideale Lösung, um Parkplätze im großen Stil zu elektrifizieren, da die Fahrzeuge in Tiefgaragen von Wohnhäusern in der Regel mehr als 10 Stunden über Nacht parken. Ein gleichzeitiges Laden von mehreren Fahrzeugen ist mit der Lösung chargeBIG kein Problem. Dank des Lastmanagements, der Zentralisierung der Elektronik im Ladeschrank und dank der intelligenten Ladeleistungen bis 7,2kW kann das System ohne teure Anschlusserweiterung oder -verstärkung bis zu 36 Ladepunkte parallel betreiben.

Nach der schlüsselfertigen Installation hat die MAHLE chargeBIG GmbH auch die Rolle des Ladeinfrastrukturbetreibers übernommen. Wartung und Service erhält der Bau- und Heimstättenverein Stuttgart eG damit aus einer Hand. Um die Abrechnung muss Bau- und Heimstättenverein Stuttgart eG dabei nicht kümmern, weil der Endnutzer die Rechnung nach jedem Ladevorgang erhält.


MAHLE chargeBIG, Anbieter einer smarten, skalierbaren und kostengünstigen Ladeinfrastruktur für E-Fahrzeuge, ist weiter auf Wachstumskurs. Jetzt ist das frühere Corporate Startup eine eigenständige Tochtergesellschaft des MAHLE Konzerns. Damit beschleunigt der Automobilzulieferer seine Transformation hin zu einem Anbieter nachhaltiger Mobilitätslösungen. Das chargeBIG Team gewinnt so mehr unternehmerischen Handlungsspielraum. Die Bilanz kann sich sehen lassen: Seit Markteintritt im Jahr 2018 sind bereits rund 1.500 Ladepunkte an über 20 Kunden verkauft, und das aktuelle Akquisegeschäft läuft äußerst erfolgreich. Zudem hat chargeBIG eine Entwicklungskooperation mit dem Leistungselektronik-Spezialisten PRETTL Electronics Automotive vereinbart, um die Markteinführung seiner jüngst vorgestellten Schnellladelösung chargeBIG POWER zu beschleunigen.

„Die stärkere Verankerung im Konzern macht uns als Anbieter und Betreiber von Dienstleistungen für die E-Mobilität unternehmerisch noch leistungsfähiger“, sagte Sebastian Ewert, Gründer und Geschäftsführer der MAHLE chargeBIG GmbH. „Wir freuen uns, dass wir mit unserem Entwicklungspartner PRETTL Electronics Automotive jetzt den nächsten Schritt beim Aufbau unserer Schnellladelösung chargeBIG POWER gehen können.“

„In der PRETTL Electronics Group hat chargeBIG den richtigen Partner zur Umsetzung seiner ambitionierten Ziele gefunden. Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit zusammenzubringen ist unser zentraler Ansatz“, sagte Carsten Ellermeier, CEO von Prettl Electronics. „Mit unserer Expertise im Bereich Leistungselektronik und dem Prinzip der intelligenten Lastverteilung stellen wir genau das sicher. So entsteht eine innovative und leistungsfähige Ladelösung.“

Mit chargeBIG POWER wird MAHLE eine Gleichstrom-Schnellladelösung mit bis zu 750 kW Ladeleistung anbieten. Sie basiert auf dem bewährten chargeBIG Prinzip des intelligenten Lastmanagements. Die Schnellladelösung eignet sich für Ladeparks mit bis zu 20 Ladepunkten – und das bei begrenztem Netzanschluss. Es lässt sich preiswert in die vorhandene Netzinfrastruktur integrieren. Dies soll insbesondere entlang der Fernstrecken geschehen, wo es heute noch an Schnelllademöglichkeiten fehlt. Damit will MAHLE die Elektrifizierung von Individual- und Nutzverkehr beschleunigen.

Das chargeBIG Basiskonzept für Wechselstromladen eignet sich für Flotten und Anwendungsfälle von etwa 20 bis 100 oder mehr elektrifizierten Stellplätzen. Die Lösung eignet sich besonders für Parkplätze, auf denen E-Fahrzeuge länger verweilen, etwa an Flughäfen, an Bürostandorten oder Mehrparteienwohnanlagen. chargeBIG bietet hier schlüsselfertige zentralisierte Lösungen für unterschiedliche Ladeanforderungen. Dabei kommt in den meisten Fällen eine Ladeleistung von bis zu 7,2 kW zum Einsatz, wobei die Einbindung von Ladepunkten mit einer Ladeleistung bis 22 kW möglich ist. chargeBIG entspricht den Anforderungen des Eichrechts und ist über die eigene App einfach zu bedienen.

Allein in den vergangenen sechs Monaten konnte MAHLE chargeBIG rund 500 neue Ladepunkte bei namhaften Unternehmen wie Trelleborg Sealing Solutions Germany GmbH, ebm-papst Mulfingen GmbH & Co. KG, Philips Medizin Systeme Böblingen GmbH, der SV Sparkassen Versicherung, der DIBAG Neckarpark GmbH und der Fuchs Petrolub SE umsetzen. Um im internationalen Markt leichter Fuß zu fassen, wurde zudem in einer MAHLE Niederlassung im chinesischen Changshu ein Ladepark mit 72 Ladepunkten errichtet. So können sich potenzielle Neukunden vor Ort von der Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit des Systems überzeugen.

MAHLE chargeBIG war Teil des VISION mobility THINK TANKs „Ladetechnik für Flotten – flott und flexibel installiert“ am 26.01.2022

Die Elektromobilität nahm zuletzt stark an Fahrt auf, was viele Unternehmen und Kommunen veranlasste, die Ladeinfrastruktur massiv auszubauen. Im THINK TANK diskutierten wir mit Experten, welche Kniffe zu beachten sind und wie man die Umstellung flexibel, nachhaltig und zukunftssicher meistert. Dazu standen Kurt Sigl, Präsident des Bundesverbandes eMobilität (BEM) e.V., Nicole Heinrich, verantwortlich für Sales und Marketing von chargeBIG und Alexandra Traub, Teamleader Facility Management bei Trelleborg Sealing Solutions Germany GmbH Rede und Antwort. chargeBIG hat für Trelleborg Solutions in Stuttgart Vaihingen 108 Ladepunkte für Mitarbeiter, Kunden und Besucher installiert. Um von diesem Referenzprojekt lernen zu können schauen Sie sich das Video an.

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Im August 2021 wurden durch chargeBIG sechs Parkebenen bei Trelleborg Sealing Solutions GmbH in Stuttgart Vaihingen mit 108 einphasigen AC Ladepunkten mit bis zu 7,2kW ausgestattet. Somit wurden in Summe drei voll ausgerüstete und miteinander vernetzte Ladeschränke mit jeweils 36 Ladepunkten installiert. 

Die Ladepunkte können von den Mitarbeitern durch Zugangscodes und die chargeBIG App freigeschaltet werden. Zukünftig plant Trelleborg eine eichrechtskonforme Abrechnung, die bereits vorgerüstet ist, sowie ad-hoc Laden. Die Ladevorgänge werden zu 100% mit Grünstrom realisiert.

Für zwei weitere Firmestandorte innerhalb Deutschlands hat chargeBIG weitere Angebote zum Ladeinfrastrukturausbau abgegeben.

Über Trelleborg: Trelleborg ist ein weltweit führendes Unternehmen für technische Polymerlösungen, die kritische Anwendungen in anspruchsvollen Umgebungen abdichten, dämpfen und schützen. Seine innovativen Lösungen beschleunigen die Leistung für Kunden nachhaltig. Die Trelleborg Group hat einen Jahresumsatz von rund 37 Mrd. SEK (3,46 Mrd. EUR, 3,87 Mrd. USD) in etwa 50 Ländern. 6.900 Mitarbeiter sind in 9 Forschungs- und Entwicklungszentren in Europa und Amerika, sowie in 32 Produktionsstätten weltweit beschäftigt. 

MAHLE chargeBIG als assoziierter Partner und Ladeinfrastrukturlieferant im GELaZ-Projekt

Am 9.12.2021 wurde das im Rahmen des Programms INPUT („Intelligente Netzanbindung von Parkhäusern und Tiefgaragen“) vom Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg geförderte Projekt GELaZ (Gemeinschaftsdienliche Energie-Ladezellen) im Rahmen eines Online-Workshops abgeschlossen.

Ziel des Projektes war das gemeinschaftliche Laden von elektrisch betriebenen PKWs an den drei Standorten Ludwigsburg, Reutlingen und Konstanz. Durch regelbares Lastmanagement während der Ladevorgänge wird das Stromversorgungssystem nicht tangiert und damit auch bei hoher Gleichzeitigkeit des Ladens vieler E-Mobile nicht gefährdet. Auf die Installation neuer Netzknotenpunkte und Ortsnetztransformatoren konnte verzichtet werden. Es wurde auf bereits erprobte Hardware- und Softwarelösungen zum gleichzeitigen Laden mehrerer Fahrzeuge zurückgegriffen, die an die örtlichen Gegebenheiten angepasst wurden.

Durchgeführt wurde das Projekt durch die drei geförderten Partner Stadtwerke Ludwigsburg-Kornwestheim, Hochschule Reutlingen, ISC Konstanz (Koordination) sowie durch assoziierte Partner, Unterstützer und Zulieferer wie z.B. MAHLE chargeBIG, Flughafen Stuttgart, Easy Smart Grid, Oli Systems, ChargeIT, FairNetz, AVAT, enisyst, Parkraumgesellschaft Baden-Württemberg, Vermögen und Bau Baden-Württemberg, management project coaching und wing-beratung.

Die Stadtwerke Ludwigsburg-Kornwestheim errichteten in diesem Rahmen, auf ihrer Parkierungsanlage „Bärenwiese West“ einen Ladepark mit drei Ladesäulen und insgesamt sechs Ladepunkten für Elektrofahrzeuge. Der Standort wurde so konzipiert, dass eine zukunftsfähige Erweiterung auf bis zu 24 Ladepunkte möglich ist. Die Ladesäulen wurden dafür mit einem intelligenten und netzdienlichen Lastmanagement ausgestattet, das die vorhandene Leistung intelligent steuert und auf die einzelnen Ladepunkte verteilt. Ziel ist es, mit Hilfe dieses Lastmanagements die Integrierbarkeit der Ladeinfrastruktur auf Verteilnetzebene zu erhöhen. So leistet die SWLB ihren Beitrag, dass, unter Einsatz smarter Lösungen und dem damit einhergehenden erforderlichen Ausbau der Ladeinfrastruktur, dem Gelingen der Mobilitätswende nichts im Wege steht. Die Ladeinfrastruktur wird auch nach Beendigung des Forschungsprojektes weiter der Öffentlichkeit zur Verfügung stehen.

Daneben wurden auf einem Parkplatz der Hochschule Reutlingen acht neue 22kW-Ladepunkte installiert. Im Rahmen des Pilotprojekts wurde ein Netzanbindungs- und Messkonzept erarbeitet, um die Ladeinfrastruktur unter Einhaltung aller rechtlichen Vorgaben aus dem Arealnetz der Hochschule mit Strom zu versorgen. Diese Lösung ist gegenüber der bisher vorgegebenen und üblichen Praxis, die Stromversorgung über einen eigenen (neuen) Netzanschlusspunkt zu realisieren, ökologisch, wirtschaftlich und technisch deutlich günstiger und erspart der Allgemeinheit hohe Kosten. Das Vorgehen dient den Landesbetrieben als Muster für die weitere Erschließung des landeseigenen Parkraums in ganz Baden-Württemberg. Die Lösung ermöglichte außerdem, die Ladeinfrastruktur in das Virtuelle Kraftwerk Neckar-Alb an der Hochschule Reutlingen zu integrieren und gemeinschaftsdienlich zu betreiben. Dadurch werden Energieverbrauch und -erzeugung sektorenübergreifend für die gesamte Hochschule samt Parkplatz optimiert und die lokalen Netze weniger stark belastet. Ab dem 1. Januar 2022 steht die Ladeinfrastruktur der Öffentlichkeit zur Verfügung und kann dann nicht nur von Hochschulangehörigen, sondern auch von AnwohnerInnen oder Besuchenden des nahegelegenen Fußballstadions genutzt werden.

Bild: Ladepark solarLAGO in Konstanz mit 16 steuerbaren Ladepunkten (copyright ISC)

In Konstanz wurde der „Ladepark solarLAGO“ etabliert. Hier kann an 16 Ladepunkten Strom „getankt“ werden. Die auf dem Gelände des ISC Konstanz eingesetzte Ladelösung von MAHLE chargeBIG vereint die Ladetechnik in einem zentralen Schaltschrank, der die Ladeanschlüsse mit angeschlagenen Typ-I2-Ladesteckern an den Parkplätzen steuert. Bisher bestand am Netzknotenpunkt des ISC Konstanz durch die Forschungsanlagen ein sehr volatiles Lastprofil im Bereich 60-240 kW, das durch die in der Leistung steuerbaren Ladepunkte etwas ausgeglichen werden kann bzw. in jedem Fall nicht weiter strapaziert wird. Teure Lastspitzen werden vermieden und das Lastmanagement berücksichtigt außerdem drei Photovoltaikanlagen mit einer Leistung von insgesamt 42 kWp. Eine Neuheit ist zudem die Einbindung einer Methanol-Brennstoffzelle als „künstliche Sonne“ mit Zwischenspeicher. Dadurch kann auch in den Wintermonaten Ausgleichsleistung bereitgestellt werden. Die Brennstoffzelle liefert innerhalb von 24 Stunden maximal so viel Energie wie die PV-Anlagen an einem durchschnittlichen Tag. Das Methanol für die Brennstoffzelle kann mittels erneuerbarer Energien aus Wasserstoff und CO2 hergestellt werden. Der Strom steht den verschiedensten Nutzergruppen zur Verfügung: NutzerInnen betriebseigener E-Fahrzeuge, Mitarbeitenden, Gästen, einem CarSharing-Verbund und in Zukunft nachts und am Wochenende auch AnwohnerInnen und Gästen umliegender Lokalitäten.

Im Wohnquartier Allenbach unweit von Konstanz wurde im Rahmen des BWPLUS-Vorhabens SoLAR bereits eine gemeinschaftsdienliche Infrastruktur errichtet. Im Zusammenhang mit diesem Projekt wurde diese von Easy Smart Grid um ein gemeinschaftsdienliches Laden erweitert.

MAHLE wurde vor Kurzem von chinesischen Automobil-Fachmedien mehrfach ausgezeichnet

So erhielt der Konzern den „2021 Automotive Innovation Award“ für seinen neuartigen magnetfreien E-Motor, der ohne seltene Erden auskommt und durch die induktive Leistungsübertragung speziell bei hohen Drehzahlen besonders effizient arbeitet. Der Preis wird vom Magazin „AI Automobile Industry“ vergeben, das gemeinsam von der deutschen Vogel Media Group und dem China Machinery Industry Information Research Institute als chinesische Ausgabe der Zeitschrift „Automobilindustrie“ herausgegeben wird. Dr. Bernd Blankenbach, MAHLE China Head of Traction Drive Systems, nahm den Preis stellvertretend entgegen. Auch die Fachzeitschrift Automotive & Parts zeichnete MAHLE aus.

Für sein innovatives Lademanagementsystem chargeBIG erhielt der Konzern den „2021 China Automotive and Parts Industry Development and Innovation Award“. Um das zentralisierte und skalierbare Ladesystem für Tagesparker, Flottenbetreiber und Anwendungsbereiche zwischen 18 und 100 elektrifizierten Stellplätzen auf dem chinesischen Markt zu etablieren, startete chargeBIG diesen Monat sein erstes Hardware-Demonstrationsprogramm im MAHLE Forschungs- und Entwicklungszentrum in Changshu. Darüber hinaus entwickelt chargeBIG eine auf die Nutzungsgewohnheiten chinesischer Verbraucher zugeschnittene Software, die voraussichtlich in der ersten Hälfte des Jahres 2022 auf den Markt kommen wird.

Förderung von Ladeinfrastruktur für Flotten und Mitarbeiterparkplätze durch das BMVI

Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) fördert künftig den Aufbau von Ladeinfrastruktur an Mitarbeiterparkplätzen, für Elektrofahrzeuge betrieblicher oder kommunaler Flotten sowie für Dienstfahrzeuge. Die neue Förderrichtlinie „Nicht öffentlich zugängliche Ladestationen für Elektrofahrzeuge – Unternehmen und Kommunen“ ergänzt die Elektromobilitätsförderung um einen wichtigen Baustein.

Gefördert werden der Erwerb und die Errichtung von neuen, nicht öffentlich zugänglichen stationären Ladestationen inklusive Netzanschluss. Die Förderrichtlinien: Die Ladeinfrastruktur muss sich an Stellplätzen auf Liegenschaften befinden, die zur gewerblichen und kommunalen Nutzung oder zum Abstellen von Fahrzeugen der Beschäftigten vorgesehen sind. Der Zuschuss beträgt pauschal 900 Euro je Ladepunkt und wird gewährleistet, wenn der Zuschuss höchstens 70 % der förderfähigen Gesamtkosten beträgt. Es werden Ladepunkte mit einer Ladeleistung von bis zu 22 Kilowatt gefördert. Die Gewährung von staatlichen Fördermitteln an wirtschaftlich tätige Einheiten, d.h. Unternehmen, erfolgt im Rahmen der vorliegenden Förderrichtlinie als De-minimis-Beihilfe.

Wer und was wird gefördert?

Mit dem Zuschuss Lade­stationen für Elektro­fahrzeuge wird der Kauf und die Installation von Lade­stationen an Stellplätzen, die nicht öffentlich zugänglich sind gefördert. An den Stationen können Firmen­fahrzeuge sowie Privat­fahrzeuge der Beschäftigten aufgeladen werden.

Wie hoch ist der Zuschuss?

Wie läuft die Antragsstellung ab?

Weitere Informationen:

https://www.bmvi.de/SharedDocs/DE/Pressemitteilungen/2021/128-scheuer-aufbau-gewerblicher-ladeinfrastruktur-startet.html

https://www.bmvi.de/SharedDocs/DE/Anlage/K/presse/128-scheuer-aufbau-gewerblicher-ladeinfrastruktur-startet-richtlinie.pdf?__blob=publicationFile

Management-Holding „Schulz Group GmbH“ installiert 22 Ladestationen für Elektroautos am Headoffice in Ravensburg-Erlen

Statt klassischen Tankstellen und Verbrennern setzt die Ravensburger Schulz Group ab sofort auf dezentrale Ladestationen und setzt damit ein Zeichen für die Elektromobilität. Für viele Menschen ist die E- Mobilität noch immer ein Angebot der fernen Zukunft, dabei gehört diese längst zu unserem Alltag. Zukünftig werden immer mehr Autos mit Elektromotoren auf den Straßen unterwegs sein und das Bild der Mobilität nachhaltig verändern. Der Plan der Bundesregierung sieht dabei im Jahr 2030 zehn Millionen E-Autos und circa eine Millionen Ladepunkte in Deutschland vor. Mit steigenden Zulassungszahlen für Elektroautos muss sich auch die Anzahl der Lademöglichkeiten erhöhen.

Auch in den Reihen der Schulz Group soll die Transformation der Mobilität vorangetrieben werden – hin zur Elektrifizierung. Deshalb stehen neben der Photovoltaikanlage auf dem Firmengebäude seit 2015 fünf Ladepunkte zur Verfügung. Anfang dieses Jahres wurde im Rahmen einer Zusammenarbeit mit dem Start-Up chargeBIG von der Firma MAHLE die Kapazität auf insgesamt 22 Stationen erweitert. Aufgrund der erhöhten Nachfrage nach Lademöglichkeiten entschied sich die Geschäftsführung dazu, die Ladeinfrastruktur am Standort in Ravensburg zu vergrößern. Derzeit zählt die Dienstfahrzeugflotte der Schulz Group bereits 17 Elektro-Fahrzeuge, Tendenz steigend, und auch im privaten Bereich werden E-Autos bei den Mitarbeitern der Schulz Group immer beliebter.

Die Schulz Group GmbH bietet nicht nur einen Anreiz, für den Umstieg auf umweltfreundliche Antriebe, sondern trägt auch dazu bei, eine größere Akzeptanz von Elektromobilität zu schaffen. Sven Schulz, geschäftsführende Gesellschafter, will mit dieser Investition als Unternehmer bespielhaft voran gehen und sieht sich als Arbeitgeber in der Pflicht, einen Beitrag zur Nachhaltigkeit zu leisten sowie die dafür notwendigen Bedingungen zu schaffen.

Die Schulz Engineering mit Hauptsitz in Ravensburg Erlen ist eine von acht Tochterunternehmen der Schulz Group, einer mittelständischen Unternehmensgruppe mit deutschlandweit circa 300 Mitarbeitern, die in den drei Geschäftsbereichen Engineering, Maschinenbau und Software seit nunmehr über 35 Jahren erfolgreich aktiv ist.

Der Technologiekonzern MAHLE hat auf der IAA Mobility 2021 angekündigt, das Angebot an intelligenten Ladelösungen für E-Autos auszubauen. Die bisher knapp 1.000 installierten chargeBIG Ladepunkte für Langzeitparker erfahren mit dem neu vorgestellten „chargeBIG POWER“ Lademanagementsystem eine wichtige Ergänzung zum Schnellladen mit Leistungen bis 750kW. chargeBIG POWER baut auf dem bewährten chargeBIG Prinzip auf: Das Lademanagementsystem lässt sich preiswert in die vorhandene Infrastruktur integrieren. Insbesondere entlang der Fernstrecken, wo es heute nochan Schnelllademöglichkeiten fehlt. Das Ladesystem steuert die Lastverteilung innerhalb des Stromnetzes intelligent, so dass möglichst viele E-Fahrzeuge gleichzeitig am vorhandenen Netzanschluss geladen werden können. Der Nutzer kann durch die Wahl des Tarifs die Ladeleistung bestellen, welche zu seinem E-Fahrzeug oder der Reiseplanung passt. Zudem ist die Bedienung der Ladepunkte kinderleicht.

Schnellladelösungen fördern die Akzeptanz von E-Fahrzeugen. Mit dem Ausbau seines chargeBIG Portfolios unterstreicht MAHLE seinen Anspruch, die Transformation hin zu einer nachhaltigen Mobilität noch schneller voranzutreiben. Im Zukunftsfokus des Unternehmens steht der Dreiklang nachhaltiger Antriebe aus E-Motor, Brennstoffzelle und dem Einsatz nicht-fossiler Kraftstoffe im intelligenten Verbrennungsmotor.

Am Welttag des E-Autos (World EV Day) am 9. September ist E-Mobilität von MAHLE in allen Facetten erlebbar. Auf der aktuell in München stattfindenden Leitmesse IAA Mobility zeigt der Technologiekonzern seine breite Innovationspalette beim Thema E-Mobilität von der Ladetechnik über Batteriesysteme bis zum E-Motor. MAHLE ist im Open Space am Königsplatz sowie auf dem Mobility Summit (Messegelände) vertreten.

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Bereits am 29. Juni erfolgte die Inbetriebnahme der Ladelösung chargeBIG bei der Marquard & Bahls AG in Hamburg. Marquard & Bahls entschied sich für die zukunftssichere Ladelösung von MAHLE, da chargeBIG zum einen einfach erweiterbar und zum anderen eichrechtskonform ist. Aktuell sind bereits 32 Ladepunkte auf zwei Parkebenen installiert und damit knapp ein Viertel aller Mitarbeiterstellplätze elektrifiziert. In Zukunft kann um zusätzliche 32 Ladepunkte erweitert werden, ohne dass weitere Kosten für die Unterverteilung anfallen. Lediglich die Kosten für die Ladepunkte und die Installation müssen im zweiten Ausbauschritt aufgewendet werden. Die in Bezug auf die Hardware bereits vollausgerüsteten Ladeschränke sind mit maximal 30 einphasigen Ladepunkten ausgestattet und bieten dynamische Ladeleistungen bis 7,2kW, optimal für Tagesparker. Ebenso sind in die Ladeschränke jeweils zwei dreiphasige Ladepunkte mit Ladeleistungen von 22kW integriert. Diese Schnellladepunkte können von Besuchern, Lieferanten oder von Flottenfahrzeugen genutzt werden, die in kürzerer Zeit schneller nachgeladen werden müssen.

Die Ladepunkte sind zunächst kostenfrei und ohne Freischaltung zugänglich. Zu einem späteren Zeitpunkt kann die eichrechtskonforme Abrechnung aktiviert werden. Die Freischaltung der Ladepunkte erfolgt dann über die chargeBIG Smartphone-App sowie den QR Code Scan oder über NFC. Über die Dienstleistung von chargeBIG kann mit Dritten, basierend auf der Energiemenge, ad-hoc kostenpflichtig oder kostenfrei über Zugangscode abgerechnet werden.

An der Ladeinfrastruktur bei Marquard & Bahls wurde der internationale Standard OpenADR implementiert. Das Protokoll erlaubt, dass der Netzbetreiber steuernd auf die chargeBIG Ladeinfrastruktur eingreifen kann und im Notfall die Last auf das Verteilnetz reduziert. Die Umsetzung dieser Funktion war die Voraussetzung für die Fördermittelbewilligung im Projekt ELBE. Durch die Integration von OpenADR konnte der kostenintensive Netzausbau vermieden werden.

Durch die Elektrifizierung der Stellplätze motiviert Marquard & Bahls seine Mitarbeiter zum Umstieg auf E-Autos oder Plug-In-Hybride. Die Elektrifizierung der eigenen Fahrzeugflotte schreitet ebenso voran. Damit leistet das Unternehmen einen positiven Beitrag zum Klimaschutz und zur Reduzierung des CO2 Ausstoßes sowie der lokalen Emissionen. Über die Marquard & Bahls AG: Marquard & Bahls, 1947 gegründet, ist eine agile, unabhängige Holdinggesellschaft im Bereich Energie & Chemie. Zu den zentralen Geschäftsfeldern gehören Tanklagerlogistik und Energiehandel. Marquard & Bahls ist über die Tochtergesellschaften in 29 Ländern in Europa, Amerika, Asien und Afrika vertreten und beschäftigt weltweit rund 4.300 Mitarbeiter. Die Vision von Marquard & Bahls ist es, ein erfolgreicher ethischer Investor zu sein, der menschliche Entwicklung unterstützt.

Am 13 Juli besuchte Marita Funk, Bürgermeisterin der Stadt Lorch und der angrenzenden Gemeinden, das MAHLE Werk in Lorch. Frau Funk wurde begrüßt durch den Werkleiter Jochen Scholz sowie durch das Team von chargeBIG. Das persönliche Kennenlernen begann mit einem Blick in die Geschichte des Werks, die bis ins Jahr 1954 zurückreicht. Danach besichtigte man gemeinsam die vor kurzem aufgebaute Ladeinfrastruktur für E-Autos am Standort. Im Rahmen des Termins wurden darüber hinaus potenzielle Kooperationen der Stadt Lorch mit chargeBIG im Bereich des öffentlichen Ladens – etwa am Bahnhof – diskutiert. Der Besuch endete mit einem informativen Werksrundgang durch die Produktionsbereiche Aluminium, Blech und Kunststoff. In Lorch werden über alle drei Materialbereiche hinweg die verschiedensten technischen Teile, Baugruppen und Endprodukte für den Verbrennungsmotor sowie für neue Technologiefelder der E-Mobilität gefertigt.

Im März wurde ein vollausgerüsteter Ladeschrank mit 36 einphasigen Ladepunkten bei Cronimet in Karlsruhe in Betrieb genommen. Das Projekt wurde gemeinsam mit den Partnern eliso und Heldele umgesetzt. Die Ladepunkte werden von den Mitarbeitern und Dienstwagenberechtigten der Firma Cronimet genutzt und sind zunächst kostenfrei zugänglich. Zu einem späteren Zeitpunkt kann die eichrechtskonforme Abrechnung nachgerüstet werden. Ebenso wurde die Zuleitung zum Ladeschrank so gewählt, dass zukünftig ein zweiter Ladeschrank und somit 36 Ladepunkte installiert werden können.

Über Cronimet: Die CRONIMET Holding Gruppe mit Sitz in Karlsruhe ist weltweiter Spezialist für Edelstahlschrott, Ferrolegierungen und Primärmetalle. Seit vier Jahrzehnten liefert das Unternehmen Rohstoffe für die Edelstahl produzierende Industrie. Der Fokus liegt dabei auf Handel & Vertrieb, Recycling und Produktion & Services. Die CRONIMET Holding Gruppe wurde 1980 gegründet und ist heute weltweit mit mehr als 1500 Mitarbeitern an über 70 Standorten präsent.

Das Corporate Start-Up von MAHLE, chargeBIG, hat mit seiner Ladelösung für e-Fahrzeuge das Zertifizierungsverfahren beim VDE erfolgreich durchlaufen. Damit kann chargeBIG nun mit Unterstützung der jeweiligen Landeseichbehörde eichrechtskonform abrechnen, das heißt präzise, nachvollziehbar, dauerhaft nachweisbar und speicherbar. Als erster Anbieter in Deutschland bietet chargeBIG seinen Kunden zudem die Möglichkeit, das Laden per Zählerfortschrittsanzeige eichrechtskonform auf dem Smartphone mitzuverfolgen. Das Start-Up aus dem Hause MAHLE ist seit 2017 mit einer skalierbaren intelligenten Ladelösung für Elektro-Fahrzeuge, die sich besonders für Tages- und Langzeitparker eignet, erfolgreich am Markt. Mit chargeBIG ist es möglich, mit geringstmöglichem Kostenaufwand möglichst viele Parkplätze gleichzeitig zu elektrifizieren. Zu den Kunden zählen etwa der Flughafen Stuttgart, das International Solar Energy Research Center in Konstanz, die Cronimet Ferroleg GmbH, die Schulz Group GmbH und die Landesbank Baden-Württemberg.

Über die chargeBIG App für iOS und Android oder über die universelle Webapp können entsprechend vorgerüstete chargeBIG Ladepunkte via QR Code Scan oder Near Field Client (NFC) freigeschaltet werden. Ladevorgänge werden über gängige Zahlungsmittel wie Kreditkarte oder PayPal ad-hoc abgerechnet. Die App bietet dem wiederkehrenden Nutzer die Möglichkeit, ein Nutzerkonto zu erstellen und Zahlungsmittel zu hinterlegen. Dadurch kann der Ladevorgang mit wenigen Klicks gestartet werden. Für Flottenkunden, einmalige Besucher oder das Laden von Dienstwagen beim Arbeitgeber bietet chargeBIG auch Zugangscodes zur Freischaltung und Kostenstellenverrechnung an.

Ansprechpartner in der MAHLE Kommunikation: 

Ruben Danisch
Leiter Kommunikation Unternehmen / Wirtschaft und Produkt 
Telefon: +49 711 501-12199
E-Mail: ruben.danisch@mahle.com

Christopher Rimmele
Sprecher Produkt, Technologien und Aftermarket
Telefon: +49 711 501-12374
E-Mail: christopher.rimmele@mahle.com

Am 17. März besuchte die Bundestagsabgeordnete und Sprecherin für Innovations- und Technologiepolitik der Grünen, Dr. Anna Christmann, die MAHLE Konzernzentrale in Bad Cannstatt. Die Abgeordnete informierte sich bei ihrem Besuch insbesondere über die Innovationsaktivitäten des Unternehmens.

Erster Punkt auf der Agenda war die Besichtigung der chargeBIG Ladepunkte, bei der Nicole Heinrich und Sebastian Ewert als Vertreter dieses Corporate Startups die technischen Besonderheiten des innovativen Ladekonzepts erläuterten. chargeBIG stellt schon jetzt über 100 Ladepunkte im Parkhaus der Konzernzentrale zur Verfügung und konnte Kunden wie den Flughafen Stuttgart für sich gewinnen. Im Laufe des Gesprächs wurden auch die regulatorischen Herausforderungen angesprochen, die dem Team von chargeBIG während des Projektes begegneten.

Nach der Besichtigung stellte Jochen Adelmann, Leiter Corporate Planning, Dr. Christmann den MAHLE Incubator näher vor und berichtete von den damit verbundenen positiven Erfahrungen. Er erläuterte die besondere Bedeutung der internen Innovationsprogramme für MAHLE, da sie nicht nur neue Produkte und Geschäftsideen hervorbringen, sondern auch neue Projektabläufe und agile Arbeitsformen in die Organisation tragen. Dr. Christmann zeigte großes Interesse und war insbesondere von unseren neuen Projekten im MAHLE Startup Space beeindruckt.